Begegnung mit Ehrenamtlichen des Hospizvereins Neuburg-Schrobenhausen e. V.

Seit den Frühjahrsferien hatten sich die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler im Kurs „Katholische Religionslehre“ von Religionslehrerin Monika Peter mit dem oft tabuisierten Thema „Tod und Jenseitserwartungen“ auseinandergesetzt. Zum Abschluss der Unterrichtsreihe lernten die Schülerinnen und Schüler die Hospizarbeit und die Tätigkeit von Hospizbegleitern/innen kennen.

In der Region Schrobenhausen wird dieser Dienst am Nächsten durch den Hospizverein Neuburg-Schrobenhausen e. V.  angeboten. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins, dessen Anfänge bis ins Jahr 1997 zurückreichen, begleiten schwerstkranke und sterbende Menschen auf ihrem letzten Lebensweg und ihre Angehörigen, und zwar zu Hause, in Altenheimen oder im Krankenhaus.

Im Rahmen eines Besuchs der Hospizbegleiterin Frau Burgi Roth und der Koordinatorin Anita Arndt vom Hospizverein Neuburg-Schrobenhausen konnten die Schülerinnen und Schüler während einer Religionsstunde Ende April persönlich ihre Fragen zum Aufgabenfeld von Hospizbegleitern, der Motivation, diese Tätigkeit zu übernehmen, stellen.

Das Gespräch ließ ausreichend Raum für den Austausch persönlicher Erfahrungen im Umgang mit Sterbenden – sowohl auf Seiten der Hospizbegleiterinnen als auch auf Seiten der Schülerinnen und Schüler. Die Begegnung, die in einer dem Thema angemessenen, ruhigen Atmosphäre stattfand, dürfte bei allen Beteiligten einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

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