Grundlegende Entscheidungen in der Jahrgangsstufe 9

Bereits in der 9. Jahrgangsstufen können Entscheidungen getroffen werden, deren Auswirkungen auf die Qualifikationsphase und das Abitur berücksichtigt sollten. Das Kultusministerium hat hierzu weiterführende Informationen auf seiner Homepage auf seiner Homepage unter bereitgestellt.


Wahl einer neu einsetzenden spät beginnenden Fremdsprache

Ab der Jahrgangsstufe 10 kann eine neu einsetzende spätbeginnende Fremdsprache gewählt werden. Dies bedeutet somit auch eine Entscheidung für ein sprachliches Fächerprofil in der Oberstufe.

Italienisch als spät beginnende Fremdsprache am Gymnasium Schrobenhausen

Ab der 10. Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Schrobenhausen Italienisch als spät beginnende Fremdsprache wählen.

Informationen dazu erhalten Sie zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres.

Bitte beachten Sie hierzu die Auswirkungen auf die Oberstufe:


Auslandsaufenthalt

Ein Auslandsaufenthalt ist ohne Zeitverlust möglich, indem man nach der Jahrgangsstufe 9 für ein halbes oder ein ganzes Schuljahr ins Ausland geht, um anschließend in das 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 bzw. in die Jahrgangsstufe 11 zurückzukehren. Die zweite Möglichkeit besteht darin, den Auslandsaufenthalt im Rahmen eines zusätzlichen Schuljahres zu absolvieren. Die Qualifikationsphase muss jedoch immer komplett durchlaufen werden.


Latinum

Schüler, die im Fach Latein als fortgeführter Fremdsprache in der Jahrgangsstufe 10 mindestens die Note 4 im Jahreszeugnis erreichen, erhalten damit automatisch das Latinum; diese Qualifikation wird im Abiturzeugnis bestätigt.

Schüler, die Latein bereits nach der Jahrgangsstufe 9 abwählen, um eine neu einsetzende spät beginnende Fremdsprache zu erlernen, oder die Jahrgangsstufe 10 an einer Auslandsschule verbringen, können am Ende der Jahrgangsstufe 9 eine schulinterne Feststellungsprüfung zum Erwerb des Latinums ablegen. Die Voraussetzung dafür ist, dass im Jahreszeugnis der Jahrgangsstufe 9 mindestens die Note 4 erreicht ist.


Informationen zum Nachteilsausgleich

Die Inanspruchnahme der Notenschutzregelungen für Legasthenie oder Lese- und Rechtschreibschwäche in der Oberstufe (Jgst. 10 bis 12) wird im Abiturzeugnis vermerkt. Wer dies vermeiden will, muss bis zum Ende der Jahrgangsstufe 9 den Antrag stellen, dass er die Regelungen für Legasthenie oder Lese- und Rechtschreibschwäche ab der Jahrgangsstufe 10 nicht mehr in Anspruch nehmen will.